Wer viel mit Webentwicklung oder anderen Projekten jongliert, kennt das Ritual: Terminal auf, in den richtigen Ordner navigieren, den richtigen Befehl tippen, Enter. Bei einem Projekt ist das kein Problem. Bei zehn Projekten mit zehn verschiedenen Startbefehlen wird’s nervig. Und wenn sich der Startbefehl mal ändert – neues venv, anderer Port, andere Flags – wühlt man sich erstmal wieder durch die eigene Kommandozeilen-Historie.
Die Idee dahinter
Die Anforderung war eigentlich simpel: Ich wollte für meine verschiedenen Projekte – auf einen Blick sehen, was ich habe, und mit einem Klick ein Terminal im richtigen Arbeitsverzeichnis öffnen, das direkt den passenden Startbefehl mitbringt. Und wenn sich an einem Projekt was ändert – anderer Pfad, anderer Befehl – sollte ich das ändern können, ohne irgendwo in einer Konfigdatei von Hand rumzueditieren.
Was das Tool macht
Jedes Projekt bekommt drei Angaben:
- einen Namen
- einen Pfad (per Ordner-Dialog auswählbar, kein manuelles Copy-Paste von Pfaden nötig)
- einen Befehl, der beim Start ausgeführt wird
Alle Projekte landen übersichtlich als Karten untereinander, jede mit drei Buttons: Starten, Bearbeiten, Löschen. Klickt man auf Starten, öffnet sich ein Terminal, wechselt automatisch ins hinterlegte Verzeichnis und führt den Befehl aus – fertig.

Und die Konfiguration?
Gespeichert wird alles in einer simplen config.yaml. Beim ersten Start legt das Programm automatisch eine Beispielkonfiguration an, damit man sofort sieht, wie das Format aussieht. Neue Projekte über den „Neues Projekt hinzufügen“-Button anlegen, bearbeiten oder löschen – alles landet direkt zurück in der YAML-Datei, ganz ohne dass man sie selbst anfassen muss.
Fazit
Kein Riesenprojekt, aber genau eines dieser kleinen Tools, die man sich baut, weil einen die Handgriffe im Alltag nerven – und die man danach nicht mehr missen möchte. Ein Klick statt Tippen, Navigieren, nochmal Tippen. Manchmal müssen es eben nicht die großen Projekte sein, die den Alltag spürbar leichter machen.
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